Mit einem CNC gesteuerten Lasersystem werden im Inneren des Glaskörpers 2- oder 3-dimensionale Strukturen erzeugt ohne dass dabei die Oberfläche des Glases beschädigt wird (Laser Innengravur).
Durch die Fokussierung des Laserstrahls im Inneren des Glaskörpers bei Temperaturen von ca. 20.000 °C entstehen feinste Mikrorisse, in denen sich das einfallende Licht bricht. Durch die Lichtbrechung erscheinen die Risse als winzige Punkte. Die Vielzahl dieser so enstehenden Punkte ergibt das Gesamtbild des eingelaserten Objekts.
Der Laserkopf wird mit Hilfe einer CAD-Datei gesteuert. Diese CAD-Datei besteht aus einer Punktwolke und wird mit Hilfe einer speziellen Software aus 3D Dateiformaten generiert. Durch dieses Verfahren läßt sich im jeweiligen Glaskörper jede beliebige 3D-Struktur erzeugen.
Dadurch dass die entstehenden punktuellen Risse nicht gleichförmig und rundlich vom Brennpunkt aus gehen sondern eher die Form eines Ovals annehmen, sind sie in der Tiefe länger als in der Breite und auch die Brennpunktabstände sind in der Tiefe größer. Dadurch entsteht in der Seitenansicht des Glaskörpers ein etwas gröberes Bild des eingelastern Objekts als in der Frontansicht und stellt keinen Reklamationsgrund dar.












